Reisebricht der Marokko Bildhauerreise vom 09.- 24.10. 2008

Bildhauerstudienreise nach Marokko

Annette Bussfeld, (Leitung) Bremen
Eva Gottschling, Bremen
Heide Rhode, Bremen
Irene Müller, Leverkusen
Marlies Fäßler, München
Petra Ostermayr, Augsburg

1.Tag, Freitag 10. 10. 2008

Nach einem ruhigen Flug, von München nach Agadir, sind Marlies und ich am Stadttor von Essaouira von den anderen Damen, die schon einen Tag früher aus Bremen angekommen sind, herzlich begrüßt worden. Gemeinsam schlenderten wir durch die sehr belebte Stadt zu dem kleinen Stadthotel Riad Chakir Mogador. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurden bereits die ersten Freundschaften geschlossen.


2.Tag, Samstag 11.10. 2008

Heute ist schreckliches Wetter, es regnet und regnet. Dem Wetter zum Trotz sind wir von Werkstatt zu Werkstatt gezogen das war sehr schön. Erst Silberschmiede dann sahen wir Kostbarkeiten aus Tujaholz, Tabletts, Kästchen in allen Größen, Tische und vieles mehr. Ein Künstler fertigte Lampen aus Ziegenhaut und ein anderer webte aus Baumwolle und Kaktusseide in wundervollen Farben. Zu Mittag gingen wir in ein kleines Cafe und bedienten uns der vorzüglichen Kuchenauswahl. Anschließend war uns das Sch… wetter egal, denn wir bereiteten uns auf unsere Arbeitswoche vor, in dem wir mit unserer gestrengen „ Frau Lehrerin“ Zeichenübungen machten. Wir hatten sehr viel Spaß, uns so manche von uns wusste gar nicht welches zeichnerische Talent in ihr steckte. So haben wir den Regentag sehr gut genutzt und haben auch noch Spaß gehabt. Irene hatte schreckliche Zahnschmerzen und wollte nach Deutschland fliegen. Das hatte nicht sein sollen, und nach intensiver Flugsuche im Internet gab sie auf, und siehe da, auch die Schmerzen gingen langsam weg. Mit unserem marokkanischen Freund und Guide, Ajour ließen wir bei einem gemütlichen Abendessen den Tag ausklingen. Marlies und ich, wir „2Bayern in Marokko“ träumen von einem kühlen Bier und Leberkäse.


3.Tag, Sonntag  12.10. 2008

Heute scheint wieder die Sonne!
Nach dem Frühstück gingen wir los die Gegend zu erkunden. Bayern und Preußen vereinigten sich und machten dann einen Spaziergang am Hafen entlang und gingen im Sofitel Mogador einen gepflegten Kaffee trinken. Diese 5 Sterne- Welt ist schon eine ganz andere Klasse. Wir waren in unzähligen kleinen Läden und besichtigten ein wunderschönes altes Hotel „ Riad Mimouna“, auf dessen Dachterrasse wir zu Mittag aßen. Die stilvolle Atmosphäre und die Sonne genossen wir noch eine Weile, bevor wir weiter zogen und uns den Düften und Gerüchen in den Suks hingaben.
Das ist schon eine ganz andere, orientalische und total verrückte Welt. In dem Gewirre aus Fischmarkt, Gewürzständen, Gemüseläden und den grauenhaften Metzgerläden, in denen das Fleisch mit einer Mio. Fliegen auf der Straße hängt, glaubt man nie mehr was essen zu können. Andere bieten ihr Geflügel lebend oder tot zum Verkauf an. Da fragt auch keiner ob die Eier aus Käfig- oder Freilandhaltung stammen. Eben ganz, ganz orientalisch. Jeder handelt, schreit und zerrt. Heute hatten wir Lust auf Couscous und Tajine, und der Markt mit den schrecklichen Metzgern war wieder vergessen. Es schmeckte vorzüglich!


4.Tag, Montag  13.10. 2008

Heute ist ein wunderbarer Tag, wir fahren aufs Land in unsere Werkstatt nach Sidi Kaouki. In Tifaouine, einem kleinen Landgut haben wir bei Mohammed Boudarqa für die nächsten 5 Tage ein traumhaftes „Zuhause“ gefunden. Wir durften tiefe Einblicke ins Berberleben haben. Alle waren wir restlos begeistert von der Landschaft, dem Weitblick und den wunderbaren Menschen bei denen wir zu Gast sein durften. Wir ließen unsere Blicke über die weiten flachen Hügel schweifen, bis zum Hohen Atlas auf der einen Seite und dem Atlantik auf der anderen Seite. Mich erinnerte die Landschaft an die Toskana, die sanften Hügel des Chianti.
Im Gästehaus gibt es 5 Schlafzimmer und drei Bäder die in feinstem marokkanischen Stil ausgestattet sind. In einem der Bäder ist das Waschbecken in der Form eines Fisches und der Wasserauslauf ein Katzenkopf aus Stein. In einem anderen Bad ist der Wasserspeier ein Widderkopf. Man spürt, dass da ein Bildhauer am Werk war. Es gibt sehr wenig Strom, der von einer Solaranlage kommt. Deshalb war das tägliche Dinner bei Kerzenschein. Täglich Candellightdinner, wo bekommt man das schon. Der Weg vom Gästehaus zur Terrasse, wo wir aßen, war mit unzähligen Laternen beleuchtet. Wir waren hin und weg, so romantisch war das. Zarha, Mohammed`s Schwester, die Seele des Hauses, sorgte wie eine Mama für uns. Täglich gab es wundervolles Essen.
Heute:
Tomaten Oliven Brot,
Tajine mit Hähnchen, leckeren Kartoffeln, Oliven und Gemüse ;
Und ein wundervolles Dessert mit Granatapfel und Joghurt.
Alles ganz einfach, aber Toll.
Nachmittags hat Annette in der Werkstatt die verschiedenen Werkzeuge erklärt, und wir haben uns die Hölzer ausgesucht. Es standen Tujawurzel und auch Stamm zur Verfügung Zitronenholz, Akazie und Olive. Ich suchte mir einen Tujastamm aus und hatte auch schon die Vorstellung wie das in fertigem Zustand aussehen sollte.


5.Tag, Dienstag 14 .10. 2008

Der erste Tag auf dem Lande war erfüllt mit neuen Eindrücken. Das Frühstück war ein Gedicht. Es ist zwar nicht sicher ob man ein Teller bekommt, aber ganz sicher ist das Frühstück mit selbstgebackenem Brot, das noch warm war, Butter und Marmelade und ganz speziell das Arganöl, Nüsse und Datteln.. Wir machten uns täglich so 9:00 Uhr auf den Weg zur Werkstatt. Nach einer gemeinsamen Besprechung ging jeder an seine Arbeit. Die ersten Tage hieß es schlagen, mit Eisen und KLüpfel. Annette ging von Werkbank zu Werkbank um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Um 13:00 Uhr gab es das heiß ersehnte Mittagessen. Sarah hat traumhaft gekocht, Hähnchen mit Zitrone in der Tajine. Wir haben sogar mit dem Brot den Topf „ausgeschleckt“, so gut war das. Heute Nachmittag gingen wir an den Strand. Der Atlantik war wild und sehr kalt. Lange haben wir es nicht ausgehalten. Nach unserer Rückkehr gab es Minztee mit Kringel. Kringel, ein Mürbteiggebäck, waren sehr beliebt und wir waren ganz wild danach. Bis zum abendlichen Dinner sind einige in die Werkstatt gegangen, um weiter zu arbeiten und andere haben sich einfach zurückgezogen.
Die Menschen auf Tifaouine sind uns schon richtig ans Herz gewachsen.


 6. Tag, Mittwoch  15. 10. 2008

Nach dem Frühstück ging`s wieder an die Arbeit, und so manche der Teilnehmerinnen war jetzt schon überrascht, was aus so einem Stück Holz so alles werden kann. Speziell für mich als Anfänger war es sehr interessant meine Skulptur wachsen zu sehen. Wir sehnten uns bei der Arbeit auch immer wieder Annette oder Mohammed herbei, die uns immer wieder weiterhalfen. Wie hungrige Wölfe stürzten wir uns mittags auf Sarah`s leckeres Essen und wieder wurde die Schüssel ausgeschleckt. Das sollte ein stummes Lob an die Küche sein. Die frischen Mandarinen zum Nachtisch schmeckten viel, viel besser als sonst. Nach dem Kaffee und Kringel ging`s noch einmal, für die ganz Eifrigen, in die Werkstatt. Yasine hat mit uns Kaligraphie auf Ziegenhaut gemacht. Diese arabischen Schriftzeichen sind wunderschön. Wir hatten auch genügend Freiräume um den Gedanken nach zu hängen und diesen wohltuenden Ort zu genießen. Heute abend gab es eine Pastete mit Zucchini und Rhamadansuppe mit Datteln.
Die Suppe war so mächtig und heute haben wir es nicht geschafft den Topf aus zu schlecken. Es war zu viel. Danach Obstsalat und dann köstlichen Minztee! Es war göttlich. Heute gab es noch eine Überraschung, Ajour kam mit einigen Bekannten um Berbermusik zu machen. Es war sehr eindrucksvoll und Annette tanzte wie eine Berberfrau.


7.Tag, Donnerstag, 16.10. 2008

Heute morgen war dichter Nebel, trotz allem frühstückten wir draußen. Punkt 9:00 Uhr machten wir uns auf in die Werkstatt. Meine Skulptur hatte nun schon die gewünschte Form angenommen. Das Schlagen war nun fast bei allen vorbei und in der Werkstatt wurde es leiser. Jeder war nun mit großer Konzentration und Feuereifer bei der Sache. Heute hieß es feilen, schleifen, schmirgeln und das Schmirgelpapier wurde immer feiner und die Skulpturen immer glatter. Nach dem marokkanischen Traum ( Mittagessen von Sarah) gingen wir mit Hussain zum Wasserfall. Am langen Sandstrand wanderten wir etwa 1,5 Stunden entlang, bis wir in ein Wadi kamen, das sehr grün war. Es weideten dort Tiere und die Stimmung war einzigartig. Wasserfall ist etwas zu hoch gegriffen. Annette meinte, Wasserrinnsal wäre besser. In diesem Wadi gab es blühende Büsche mir gelben Blüten und allerhand Tiere. Wir verweilten einige Zeit und traten den Heimweg nicht am Strand entlang, sondern über einige sehr Idyllische Dörfer an. Wir schlenderten zurück nach Tifaouine. Jeder hatte irgendeinen Gesprächspartner gefunden, mit dem er den Weg teilte. Zurück in Tifaouine gab`s unseren geliebten Minztee mit Kringel.
Das Essen war heute Abend vegetarisch, für Fleischkatzen etwas fad.
Es ist wunderschön, wenn Yassine all abendlich, bei Einbruch der Dunkelheit die vielen, vielen Kerzen in den Laternen entzündet. Das kann kein 5Sterne Hotel bieten. Die Berber haben auch heute wieder getrommelt, die Stimmung ist unvergesslich.


8. Tag, Freitag,  17. 10. 2008

Nach dem Frühstück wanderte unsere Künstlerkarawane wieder zur Werkstatt hinauf. Heute zum letzten mal. Die Skulpturen sind fast fertig. Heute wird nur noch gewachst und geölt. Es ist richtig still geworden in der Werkstatt. Alle sind mir großer Andacht mit den letzten Handgriffen beschäftigt. Mohammed legt dann auch noch selbst Hand an. Er ölt selbst die Skulpturen und ist auch ein bisschen stolz auf uns, seine Studenten. Nach dem Mittagessen gab es dann eine Vernissage. Alles wurde hoch gelobt und bewundert. Mohammed kam mit seiner ganzen Familie. Wir hatten auch kleine Gastgeschenke für „unsere“, uns ans Herz gewachsenen „Freunde“. Nach unserem Lieblingstee mit K….
verabschiedeten wir uns von 5 Tagen wunderschönem Landleben um die restlichen noch verbleibenden Tage in der Stadt zu verbringen.


9.Tag, Samstag, 18. 10. 2008


Nach unserem geliebten Landleben haben wir nun alle Hände voll zu tun um uns in der hektischen marokkanischen Stadt wieder ein zu fügen. Die Arbeit ist getan, und wir könnten uns nun dem süßen Nichtstun hin geben, aber es fehlte uns allen was! Die Arbeit und das geregelte Leben auf dem Lande. Tja, was Tun. Wir sollten die Seele baumeln lassen! Ich denke wir werden es schaffen.
Wir haben ein wunderschönes Hotel besichtigt, und haben auf deren Dachterrasse einen Salat marokkaine ( diesmal Tomatensalat) gegessen, und in den Liegestühlen gelegen.
Wir haben Urlaub, einfach Urlaub, haben wir uns immer wieder gesagt. Also machten wir Urlaub.
Nach einem Bummel durch die Suks sind wir nach dem Abendessen in einer Bar gelandet. Endlich gab es wiedermal ein Bier. Für uns Bayern ist das doch ein Grundnahrungsmittel.


10.Tag, Sonntag, 19. 10. 2008


Heute wird wieder die Seele baumeln gelassen!
Es wird eingekauft, gehandelt und gelabert bis zum Umfallen. Irene entpuppt sich als wahrer Chefeinkäufer, während ich mich so saublöd anstelle, dass ich mich selbstohrfeigen könnte. Na ja, so bin ich halt….
Irgendwie fühlte ich mich heute nicht mehr wohl. Nach einem Fischessen am Strand, ging es mir nicht gut, und ich musste leider das Erlebnis Hammam absagen und mich ins Bett begeben. Wie schade. Marlies und Heide berichteten darüber. Ajour hatte ihnen ein Hammam empfohlen, wo auch Einheimische hingingen. Es soll ein echtes Erlebnis gewesen sein. Der heutige Tag war für mich gelaufen und ich blieb im Bett.


11.Tag, Montag, 20. 10. 2008

Nach dem Frühstück haben wir uns wieder auf den Weg gemacht erst am Hafen entlang, dann gingen Irene und ich wieder auf Schnäppchenjagd. Endlich hatte ich eine wunderschöne alte Teekanne gefunden. Sie sieht aus wie aus 1001 Nacht.
Irene hatte gehandelt wie der Teufel(ich kann ja das nicht).
Bei Mohamed, dem Gewürzhändler haben wir dann wie die Wilden eingekauft. Scharfes Curry, marokkanisches Hähnchengewürz, Fischgewürz und Arganöl. Ich glaube er hat an diesem Tag ein gutes Geschäft gemacht. Wir wurden in sein Separee gebeten. Weiterhin waren wir unterwegs und kauften ein. Nach einem kleinen Essen waren wir wieder einkaufen. Diesmal wurden Klamotten erstanden. Nach harten Verhandlungen zwei Gelabas gekauft. Wieder habe ich heute aufs Abendessen verzichtet, weil es mir nicht besonders gut ging. Die ganze Nacht hatte ich Schüttelfrost und Schweißausbrüche. Es war schrecklich. Die Anderen waren mit Ajour essen.


12.Tag, Dienstag, den 21. 10. 2008


Mit meiner neuen Gelaba erschien ich zum Frühstück. Für mich gab es leider nur schwarzen Tee und trockenes Weißbrot. Heidi und Eva fliegen heute nach Deutschland zurück. Wir verabschiedeten sie am Bab Marrakesch mit allen Ehren und Ajour führte den verbliebenen Rest( Irene, Marlies, Annette und mich ) aufs Land zu seiner Familie. Bei einem langen Spaziergang durch die Arganwälder erzähle er von seiner Familie und seiner Heimat, man spürte, dass er ein stolzer Berber ist. In seinem Haus angekommen, wurden wir in einen kühlen Raum geführt, in dem es viele Teppiche und Kissen gab. Wir fühlten uns wie ganz besondere Gäste. Ajour`s Schwester kochte für und ein feines Couscous mit Gemüse und Fleisch. Es schmeckte vorzüglich. Ich habe zum Mittagessen eine Immodium eingeworfen, das war nicht besonders nahrhaft, aber wirksam!
Nach einem Mittagschläfchen zeigte Ajour sein Haus, in dem auch Kühe, Esel, Ziegen und einige Hühner wohnten. Er war sehr stolz und wir fühlten uns sehr wohl. Unter einem schattigen Feigenbaum servierte er nach alter Tradition Minztee. Wir waren sehr beeindruckt von dieser Art zu Leben und dem Weitblick der sich uns bot. Ich habe keinen Apetit und möchte nie mehr essen. Leider mussten wir diesen wunderschönen Ort verlassen, weil wir noch einen langen Marsch vor uns hatten. Unser Spaziergang führte uns in eine Cooperative in der verschiedene Produkte aus Arganöl produziert wurden. Etwa 20 Frauen saßen auf dem Fußboden und knackten mit zwei Steinen die Nüsse. Die „Herren der Schöpfung“ tranken dann mit den Besuchern Tee. Was ist das für eine Welt, in der nur die Frauen schuften??? In dem kleinen Laden gab es alles aus Arganöl, Honig, Seife, Öl für Kosmetik und zum Essen. Abends fuhren wir nach Essaouira. Am Stadttor trafen wir auf Mohammed Boudarqa ( der Bildhauer) und seinen Bruder. Es war schön“ so gute alte Freunde „zu treffen. 


13.Tag, Mittwoch, 22. 10. 2008

Heute ist der vorletzte Tag!
Das Wetter spielt etwas verrückt. Es regnet immer wieder. Nach dem Frühstück gehen wir wieder auf Einkaufstour. Es wird alles Mögliche gekauft. Schmuck, Schals, Schuhe und vieles mehr. Jeder hat aber das Übergepäck im Flugzeug im Kopf. Bei jedem Stück das wir kauften, haben wir überlegt was wir da lassen. So blieben Duschmittel, Cremes, alte Klamotten, Handtücher, alte Schuhe und Vieles mehr in Marokko. Wieder sind wir in einem Hinterzimmer, diesmal bei Yasime, gelandet. Wir haben wieder eine diese legendäre Gastfreundschaft genießen dürfen. Er kochte für uns Tee. Eine unbeschreibliche Mischung. Schmeckte ein bisschen nach Weihnachten und Ostern gleichzeitig. In dem Tee waren sämtliche Gewürze des Orients vereint. Ein echtes Erlebnis. Wir besichtigten noch ein wunderschönes Hotel, Villa Maroc, falls ich wieder mal nach Marokko komme möchte ich dort wohnen.
Wir haben auch diesen Regentag ganz gut hingebracht!


14.Tag, Donnerstag, 23. 10. 2008

Annette und Irene fliegen heute nach Deutschland. Sie werden am Bab Marrakesch wieder mit allen Ehren verabschiedet. Marlies und ich sind nun alleine. Wir haben nun einen Blick in die „andere Welt“, die Luxushotels und seine Lädchen gewagt. Wir waren im Sofitel, im Atlas und noch mal in meinem absoluten Lieblingshotel, Villa Maroc. Wir haben Abschied genommen. Bei den französischen Damen waren wir essen und haben am Strand einen Nosnos getrunken. Wir haben einen wunderbaren Sonnenuntergang erlebt. Schöner kann sich Marokko nicht verabschieden. Nun freuen wir uns auf morgen und unser geliebtes Bayern.


15.Tag, Freitag, 24. 10. 2008

Heute sind nun wir dran! Unser Gepäck wird nun mit dem traditionellen Handkarren zum Bab Marrakesch gebracht. Said wartete schon mit seinem Taxi auf uns. Eine dreistündige wunderschöne Fahrt nach Agadir rundete unseren sehr erlebnisreichen Urlaub ab. In keiner auch noch so gut organisierten Reise kann man Marokko so vielfältig erleben, wie wir es durften. Es war als hätten wir in Marokko Freunde besucht.
Dank Annette, die Ihre marokkanischen Freunde mit uns teilte.
Vielen Dank liebe Anette.

Mit allen lieben Gedanken an Euch
Petra.
 

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